Archiv des Autors: fiatluxredux

Antergos Wallpapers

Weil mir die meisten Antergos Wallpapers nicht gefallen, habe ich selber ein paar gebastelt und auf Deviant Art hochgeladen. Tags: #elegant #minimal & #abstrakt. Schaut mal rein!

antergos_wallpaper_04

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Abenteuer in Linuxland

Letzte Woche bin ich von Ubuntu auf Antergos umgestiegen. Leicht gefallen ist mir das nicht, bin ich doch ein großer Fan des Unity-Desktops. Ich halte ihn für intuitiv, gut konfigurierbar und extrem arbeitserleichternd – besser als jede andere DE, die ich bisher ausprobiert habe. Weiterlesen

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Pausentaste: Die Spotify-Playlisten und ich

Weil ich gefragt wurde: Die Kommentare zu den Spotify-Playlisten habe ich erstmal ausgesetzt. Der Algorithmus ist leider etwas denkfaul geworden und geht seit Ende des letzten Jahres nur noch auf Nummer sicher: Seine Vorschläge (mit Schwerpunkt Singer/Songwriter) sind Woche für Woche ermüdend ähnlich, positive Überraschungen und Entdeckungen sind dafür Mangelware. Darüber zu schreiben, macht nicht wirklich Spaß.

Wer die Listen trotzdem nicht missen möchte, kann diesem Link folgen, immer Montags gibt es 30 neue Songs.

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Spotify und Ubuntu 12.04

Auch wenn der Spotify-Client für Ubuntu/Linux immer noch ein Beta-Release ist, funktioniert er doch eigentlich problemlos (wenn auch nicht ganz so smooth wie die Windows-Version). Nach dem letzten Update auf die Version 0.9.17.1 konnte ich Spotify allerdings nicht mehr öffnen. Der versuchte Start in der Shell brachte folgende Fehlermeldung: „spotify: error while loading shared libraries: libudev.so.0: cannot open shared object file: No such file or directory“ Im Ubuntu-Wiki werden zwar einige Workarounds beschrieben, die haben bei mir aber nichts gebracht. Ich musste stattdessen ein Downgrade auf die Vorgänger-Version 0.9.11.27 vornehmen. Falls ihr auch dieses Problem habt: Die kurze und auch für Nicht-Nerds verständliche Anleitung dazu findet ihr auf dieser github-Seite, und weil ihr die sowieso anklicken müsst, um an die alten Ubuntu/Debian Spotify-Pakete zu kommen, spare ich mir hier doppelte Ausführungen. Bei mir hat es prima funktioniert und jetzt streamt es wieder.

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Thurston Moore „The Best Day“

Sonic Youth hatte ich in den letzten Jahren gar nicht mehr auf dem Zettel. Da habe ich vielleicht was verpasst, denn das neue Solo-Album von Thurston Moore ist sehr, sehr gut. Weiterlesen

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Neuer Israelischer Friedensplan bringt Durchbruch in Nahost

Die Satire „Neuer israelischer Friedensplan bringt Durchbruch in Nahost“ habe ich anlässlich des Gaza-Konfliktes  im Juli 2014 geschrieben und auf der Achse des Guten veröffentlicht.  Ich habe damals nicht verstanden (und verstehe es immer noch nicht), warum ein souveräner Staat, der von Terroristen, deren erklärtes Ziel die völlige Vernichtung dieses Staates und seiner Bevölkerung ist,  mit Raketen angegriffen wird,  nicht das Recht hat, sich dagegen zu wehren. Weiterlesen

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Gauchogate oder die Illusion des seriösen Journalismus

Der Gauchotanz von Teilen der deutschen Nationalmannschaft war möglicherweise „eine üble Schnapsidee“ (FAZ). Darum geht es hier aber nicht. Gauchogate ist viel mehr ein Paradebeispiel dafür, dass es den Verantwortlichen in den als seriös geltenden Medien völlig egal ist, dass sie ihr ursprüngliches Produkt – die Vermittlung von glaubwürdigen Informationen –  durch derartige onanistische selbstreferentielle Berichterstattung zum Verschwinden bringen. Und warum ist es ihnen egal? Weil es längst nicht mehr um Informationen geht. Weiterlesen

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Picture this – Das Plattencover zwischen Kunst und Kommerz

Schallplatten gehören seit meiner Teenager-Zeit zu meinem Alltag. Schon damals fand ich es aufregend, mich in Plattenläden herumzutreiben, auch wenn das Taschengeld längst alle war. Mehr als eine Single im Monat war in der Regel sowieso nicht drin, weshalb sich meine Bekannschaft bei vielen Künstlern auf das Cover beschränkt hat. Wenn eine Platte ein Cover hatte, das mir gefiel, kam sie auf meinen Wunschzettel. Der visuelle Aspekt war also für meine musikalische Geschmacksbildung durchaus von Bedeutung. Das hat sich bis heute nicht groß verändert: Wenn mich ein Cover packt, möchte ich wissen, was für Musik dahinter steckt. Weiterlesen

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Zum Tode von Philip Seymour Hoffman

Philip Seymour Hoffman ist tot. Obwohl er von seiner Erscheinung her nie ein Leading Man vom Typ eines Brando, Clift, DeNiro oder Pacino war, gehört er doch aufgrund seiner schauspielerischen Fähigkeiten ganz ohne jeden Zweifel in diese Reihe außergewöhnlich talentierter Filmschauspieler.

Seine Präsenz auf der Leinwand wirkte zum Greifen real, egal ob er servile Sekretäre (Brand in „The Big Lebowski“ oder arrogante Lebemänner (Freddie Miles in „Der Talentierte Mr. Ripley“) spielte, er verkörperte seine Rollen, mit einer selten zu sehenden Wahrhaftigkeit. Er hat seine Charaktere nie denunziert, er hat sie mit seinen sensiblen Darstellungen vor uns als echte Menschen auferstehen lassen, mit all ihren Fehlern, Dummheiten und Peinlichkeiten. Dabei wirkte nichts an seinem Spiel aufgesetzt, falsch oder egozentrisch. Das sieht auf der Leinwand bisweilen einfach und unspektakulär aus, ist aber tatsächlich das Schwierigste, was ein Schauspieler leisten kann. Das gelang und gelingt nur sehr, sehr wenigen seiner Kollegen.

Sein unerwarteter Tod macht mich unendlich traurig, weil Philip Seymour Hoffman unser Bruder im Geiste war, weil er als Künstler jene universelle Humanität verkörperte, die wir so dringend nötig haben.

Hoffman hatte offenbar seit längerer Zeit Probleme mit Drogen und Alkohol. Ich kann verstehen, dass ein so sensibler Mensch einen Schutzwall um sich aufbauen musste, um nicht an der Umwelt zu zerbrechen. Dass nun an einer Überdosis verstorben ist, ist eine hämische Pointe des Schicksals, die dieser Künstler nicht verdient hat.

Es wird nie wieder einen Film mit diesem Ausnahmeschauspieler geben. Das ist ein Verlust für uns alle.

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Geistiges Eigentum und die Kopie

Die Befürworter einer Liberalisierung des Urheberrechtsschutzes halten Geistiges Eigentum für eine Fiktion. Mit dieser Entwertung soll denjenigen, die diese „Fiktion“ schaffen,  jegliche Leistung abgesprochen werden, die würdig wäre, geschützt und angemessen entlohnt zu werden. Ein Paradebeispiel für diese Ansicht hat der Fachanwalt für IT-Recht Thomas Stadler auf seinem Blog internet-law.de mit dem Beitrag Müssen wir uns vom Konzept des geistigen Eigentums verabschieden?“  im März 2013 veröffentlicht. Dass der Titel überhaupt als Frage formuliert wurde, ist erstaunlich, denn eine halbwegs objektive Auseinandersetzung findet nicht statt. Weiterlesen

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